{"id":962,"date":"2011-11-23T12:53:46","date_gmt":"2011-11-23T10:53:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wittwer.nl\/?p=962"},"modified":"2011-11-23T12:56:29","modified_gmt":"2011-11-23T10:56:29","slug":"spirou-fantasio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wittwer.nl\/?p=962","title":{"rendered":"Spirou &#038; Fantasio"},"content":{"rendered":"<p align=\"LEFT\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-963\" title=\"spirou\" src=\"http:\/\/www.wittwer.nl\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/spirou.gif\" alt=\"\" width=\"255\" height=\"224\" \/>Wenn ich es \u00fcber Spirou &amp; Fantasio habe, bezieht sich das auf die durch Franquin gezeichneten B\u00e4nde. Die sp\u00e4teren Abenteuer sind meiner Meinung nach weder zeichnerisch noch erz\u00e4hltechnisch auf einer H\u00f6he mit den Arbeiten von Franquin.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Franquins Spirou-Werk l\u00e4sst sich in mehrere Phasen einteilen. Anf\u00e4nglich \u00e4hnelte sein Stil dem seiner Vorg\u00e4nger, mit langen und steifen Figuren. Die Geschichten wurden spontan entwickelt und waren relativ kurz. Das \u00e4nderte sich mit \u201cDer Zauberer von Rummelsdorf\u201d. Der Zeichenstil wandelte sich langsam, die Geschichte basierte auf einem Szenario. Gleichzeitig wurden die ersten einer Reihe von wiederkehrenden Personen eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Es folgte die erste Hochphase. \u201cEine aufregende Erbschaft\u201d ist in mehreren Hinsichten ein Meilenstein. Am Ende des Albums ist der Zeichenstil der kommenden Jahre gefestigt. Mit Zantafio und dem Marsupilami sind zwei wichtige Figuren hinzugef\u00fcgt, und auch erz\u00e4hlerisch ist es erstmals eine geschlossene, lange Geschichte. Diese Phase schliesst Alben ein, die storytechnisch miteinander verbunden sein und in gewisser Weise den \u201cMarsupilami-Zantafio-Zyklus\u201d bilden: Nach de \u201cAufregenden Erbschaft\u201d kommen \u201cDie Entf\u00fchrung des Marsupilami\u201d, \u201cAktion Nashorn\u201d, \u201cChampignons f\u00fcr den Diktator\u201d und den H\u00f6hepunkt, vielleicht der ganzen Spirou &amp; Fantasio Reihe, \u201cDer doppelte Fantasio\u201d.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Darauf kam eine Phase in der Franquin mit einer Doppelbelastung zu machen hatte (Mausi und Paul). Die Geschichten sind dementsprechend k\u00fcrzer und wirken manchmal etwas unausgegoren (\u201cTiefschlaf f\u00fcr die ganze Stadt\u201d, \u201cEin eisgek\u00fchlter Gast taut auf\u201d), auch hier gibt es aber wirklich gute Alben (\u201cDas Versteck der Mur\u00e4ne\u201d, \u201cGoldminen und Gorillas\u201d). Zeichnerisch kann man keine Kritik \u00e4ussern \u2013 F\u00fcr die Hintergr\u00fcnde hatte Franquin sich Hilfe geholt, die Szenarien liess er \u00fcbrigens von Anfang an andere bedenken.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Zum Ende von Franquins Spirou &amp; Fantasio Schaffen gab es nochmals einen H\u00f6hepunkt: Die Zyklotrop-Alben \u201cDer Plan des Zyklotrop\u201dund \u201cIm Banne des Z\u201d mit ihrem Mix aus fantastischer Technologie und Humor, und dem ungew\u00f6hnlich politischen \u201cQRN ruft Bretzelburg\u201d. So langsam wandelt sich hier der Zeichenstil, wird schlacksiger und dynamischer, weniger sauber.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Schlusspunkt ist \u201cSchnuller und Zyklostrahlen\u201d. Der Gaston-Einfluss ist deutlich, es herrscht der Slapstick. Damit ist dieses Album der passende \u00dcbergang zu Franquins zweiter grossen Erfolgserie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich es \u00fcber Spirou &amp; Fantasio habe, bezieht sich das auf die durch Franquin gezeichneten B\u00e4nde. Die sp\u00e4teren Abenteuer sind meiner Meinung nach weder zeichnerisch noch erz\u00e4hltechnisch auf einer H\u00f6he mit den Arbeiten von Franquin. Franquins Spirou-Werk l\u00e4sst sich in mehrere Phasen einteilen. 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